Neues Buch · vom SPIEGEL-Bestseller-Autor
Was viele spüren und kaum jemand ausspricht, von einem, der es von innen kennt.

Was viele spüren
Bahnhof, Schulhof, Bus: An den Orten, die allen gehören, kippt etwas. Es sind selten die großen Schlagzeilen. Es ist die Summe der kleinen, folgenlosen Regelbrüche, die den öffentlichen Raum verändert.
Wer etwas anzeigt, hört oft: Es passiert ohnehin nichts. Verfahren dauern Jahre, Sanktionen kommen zu spät, um noch abzuschrecken.
Offiziell ein sicheres Land. Im Alltag ein anderes Gefühl. Diese Kluft tut man als irrational ab, statt sie ernst zu nehmen.
Ein Rechtsstaat, der das Sicherheitsbedürfnis seiner Bürger abtut, verspielt seine wichtigste Währung: das Vertrauen.
Die These des Buches
Kein Ersatz für klassische Sozialpolitik, sondern ihre Voraussetzung. Was nützt eine Lohnerhöhung, wenn Kinder Angst haben, zur Schule zu gehen? Sicherheit ist die Grundlage, auf der Bildung, Teilhabe und Aufstieg erst möglich werden.
Warum man hinhört
„Dieses Buch ist unbequem, weil es eine der großen politischen Selbstverständlichkeiten unserer Zeit infrage stellt. Es benennt eine Lücke, über die im öffentlichen Diskurs erstaunlich selten ernsthaft gesprochen wird: die innere Sicherheit." Pascal Hesse, Journalist · aus dem Geleitwort

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Ein pointiertes Plädoyer für klare Regeln, konsequente Durchsetzung und einen Staat, der seine wichtigste Aufgabe wieder ernst nimmt: den Schutz seiner Bürger.
Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag · 1. Auflage 2026 · ISBN 978-3-69066-278-9
Häufige Einwände
Nein. Das Geleitwort stammt von einem erklärten Sozialdemokraten, und das Buch lässt sich weder rechts noch links einordnen. Es geht um Ordnung als Voraussetzung von Gerechtigkeit, nicht um eine politische Parole.
Das stimmt, und der Autor sagt es selbst. Aber dass es früher Kriminalität gab, ist kein Grund, heute untätig zu bleiben. Ein Problem zu relativieren löst es nicht.
Nein. Das Buch stützt sich auf Zahlen: die Kriminalität auf deutschen Bahnhöfen stieg seit 2019 um 51 Prozent, die Gewalt an Schulen erreichte ein neues Niveau, und der Roland Rechtsreport zeigt einen massiven Vertrauensverlust.
Nein. Es geht um Konsequenz und um den Schutz der Allgemeinheit, nicht um Vergeltung. Resozialisierung hat ihren Platz, darf aber nicht über den Schutz der Opfer gestellt werden.
Sehr viel. Sicherheit ist die Voraussetzung dafür, dass Bildung, Teilhabe und Aufstieg überhaupt funktionieren. Wer ausweichen kann, zieht weg; wer auf den öffentlichen Raum angewiesen ist, trägt die Last.
Freiheit durch Konsequenz
Sicher wird man nicht in allen Punkten zustimmen. Das ist gut so. Es ist ein Buch, das einen Anspruch formuliert, den man nicht ignorieren kann.
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